Wirtschaft

Die Wirtschaft in der EU
Die EU, die Europäische Gemeinschaft, ist einer der wichtigsten Wirtschaftsräume weltweit. Die Länder, die zur Gemeinschaft gehören, produzieren recht unterschiedliche Produkte, die sowohl im eigenen Land genutzt wie auch exportiert werden.
Im Bereich des Exportes ist vor allem Deutschland marktführend. Hier produzierte Waren wie Maschinen, Autos und andere Wirtschaftsgüter werden in die USA sowie nach Asien und Afrika transportiert und hier verkauft. Andere Länder hingegen sind eher im Agrarbereich sowie in der Nahrungsmittelindustrie tätig und exportieren nicht nur weltweit, sondern auch innerhalb Europas. Hier hat sich die Einführung des Euro als positiv erwiesen, denn die Gemeinschaftswährung sorgt für den Wegfall der differenzierten Wechselkurse und somit für ein sicheres Planen der Unternehmen. So können die einzelnen Wirtschaftsgüter zu festen Preisen verkauft werden, ohne die im weltweiten Export üblichen Währungsschwankungen kalkulieren zu müssen. So lässt sich auch der Gewinn der Unternehmen deutlich besser vorhersagen.
Im Unterschied zu anderen Ländern der Erde hat die EU die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise vergleichsweise gut gemeistert. Dies liegt natürlich auch an den von den Staaten beschlossenen Konjunkturpaketen. Hier wurden Milliardensummen in die eigene Wirtschaft investiert, denn die Staatsausgaben wurden beispielsweise für den Straßenbau enorm erhöht. Der Wirtschaftsaufschwung und die damit verbundene niedrige Zahl an Arbeitslosen zeigt sich nachfolgend auch an den privaten Haushalten, die wieder investieren und auch hochwertige Produkte kaufen. Dies wiederum kurbelt den Binnenmarkt an, der für viele Unternehmen lebenswichtig ist. Auch die Banken profitieren vom Wirtschaftsaufschwung, denn sowohl Privatpersonen wie auch Unternehmen nutzen wieder Kredite, um Investitionen zu finanzieren oder einfach Anschaffungen zu tätigen.
Trotz der positiven Wirtschaftszahlen aus der EU darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Wirtschaftskraft der einzelnen Länder stark auseinanderdriftet. Liegen Deutschland und Frankreich im Bereich der Wirtschaftskraft sehr weit vorn, müssen andere Länder wie etwa Polen oder Tschechien noch viel leisten, um aufzuholen. Dennoch kann der gemeinsame Wirtschaftsraum auch diesen Nationen helfen und ihnen zur Seite stehen, wenn Liquiditätsengpässe überbrückt werden müssen.