Kreditkarten

Sicherheit bei Kreditkartenzahlungen
Die Sicherheit ist bei Zahlungen mit Kreditkarte nur dann gegeben, wenn Karteninhaber die wichtigsten Sicherheitsbestimmungen auch einhalten. So kann ein Abgreifen der Daten und somit ein missbräuchlicher Einsatz verhindert werden. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Karteninhabers gehört zweifelsfrei, die Kreditkarte jederzeit sicher aufzubewahren und damit dem Zugriff von Dieben zu entziehen. Weiterhin muss die PIN-Nummer sicher aufbewahrt werden. In der Geldbörse sowie auf der Kreditkarte hat die Geheimzahl grundsätzlich nichts zu suchen. Bei der Eingabe der PIN-Nummer ist zudem darauf zu achten, dass niemand der Eingabe folgen kann. Idealer Weise wird die Hand, die die PIN-Nummer eingibt, abgedeckt.
Um auch im Internet den Abgriff von Daten zu verhindern, sollten nur Seiten genutzt werden, die die Daten verschlüsselt übertragen. Große Online-Shops sowie langjährige Anbieter weisen dabei hohe Sicherheitsmerkmale auf, so dass Einkäufe ohne Bedenken durchgeführt werden können.
Ist trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ein Missbrauch entstanden, muss die Kreditkarte umgehend gesperrt werden. Dies ist über den Notruf 116 116 möglich, der weltweit und rund um die Uhr genutzt werden kann. Hier kann die Karte dann gesperrt werden, um weiteren Missbrauch zu verhindern. Die einzelnen Umsätze können bei der Bank schließlich reklamiert werden, um die Buchungen zu stornieren.
Grundsätzlich sind Zahlungen mit der Kreditkarte also als sicher einzustufen. Die Haftungsgrenzen liegen seit November 2009 bei 150 Euro pro Zahlung, die von der Bank in Rechnung gestellt werden kann. Diese Haftungsgrenzen gelten jedoch nur dann, wenn kein fahrlässiges Verhalten vorliegt. Kann die Bank dem Karteninhaber Fahrlässigkeit nachweisen, muss das Institut nicht haften. In diesen Fällen muss der Karteninhaber den Verlust in voller Höhe selbst tragen.