EU Lobby

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Über die Sicherheit bei der Geldanlage – Stichwort Einlagensicherung – sollten Sie ebenso Bescheid wissen, wie den sicheren Umgang mit der Kreditkarte bei der Bezahlung im Geschäft oder im Internet.

Sicherer Umgang mit der Kreditkarte
Beim Einsatz von Kreditkarten besteht grundsätzlich das Risiko, dass die Kartendaten von Dieben ausgelesen und missbräuchlich verwendet werden. Um dies zu verhindern, gibt es bei Kreditkarten verschiedene Sicherheitsmerkmale, zudem sollten Karteninhaber selbst darauf achten, die wichtigsten Sicherheitsbestimmungen einzuhalten.
Wird die Kreditkarte vor Ort benutzt, wird neben der Kreditkarte häufig nur die eigenhändige Unterschrift benötigt. Vielfach wird nicht einmal der Ausweis geprüft, so dass Diebe leichtes Spiel haben. Damit Dieben der Einsatz nicht noch leichter gemacht wird, sollten Karteninhaber die Kreditkarte unmittelbar nach der Zustellung auf der Rückseite unterschreiben, so dass die Karte nur vom Inhaber selbst benutzt werden kann. Um Missbräuche künftig schwerer zu machen, fordern einige Banken mittlerweile die Eingabe der vierstelligen PIN-Nummer, und zwar nicht nur für Abhebungen am Geldautomat, sondern auch für Einkäufe beim Händler.
Auch beim Einkauf im Internet können die Zahlungen nur dann autorisiert werden, wenn eine dreistellige Sicherheitsnummer, die sich auf der Rückseite der Karte befindet, eingegeben wird. Zusätzlich ist zur 16stelligen Kartennummer auch das Ablaufdaten einzugeben, welches ebenfalls auf der Kreditkarte zu finden ist.

Pflichten des Bankberaters bei der Geldanlage
Bei jeder Geldanlage, die Kunden in einer Bank oder bei einem freien Vermittler tätigen, müssen diese umfangreiche Aufklärungsarbeit leisten sowie den Kunden über alle wichtigen Details im Bereich von Risiko und Kosten informieren. Diese Informationspflicht ist sogar gesetzlich verankert und kann vom jedem Anleger eingefordert werden. Sofern der Berater seiner Informationspflicht nicht nachkommt, kann der Anleger sogar Schadenersatz einfordern, wenn Verluste durch das Verschweigen von Produktdetails entstehen sollten.
Um der Beratungspflicht in vollem Umfang nachzukommen, müssen Berater daher zuerst die Wünsche, Vorstellungen und Kenntnisse des Kunden im Bereich der Geldanlage erfragen. Nur wer den Kunden selbst genau kennt, kann auch ein auf ihn abgestimmtes Produktangebot liefern.
Die Aufklärung im Bereich der Wertpapieranlage erfolgt zumeist auf dem Bogen nach Wertpapierhandelsgesetz. Hier werden die geklärten Fragen sowie die Kenntnisse des Kunden einzeln dokumentiert und sowohl vom Berater wie auch vom Kunden unterschrieben. In Zweifelsfällen kann dieser Bogen dann Antworten liefern.